Zusatzstoffe: Vorsicht Dickmacher!

Ein Blick auf die Zutatenliste hilft

Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe in Lebensmitteln und besonders in hoch verarbeiteten Lebensmitteln können in vielerlei Hinsicht negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. In erster Linie jedoch können Sie oft dafür sorgen dass man ungewollt zunimmt und somit ganz versteckt jeden Abnehmversuch torpedieren und zunichte machen. Daher lohn sich in jedem Fall ein Blick auf die Zutatenliste und auch das Aneignen der Fakten zu den wichtigsten und am häufigsten verwendeten Zusatzstoffen in Lebensmitteln. Hier unsere kleine Aufzählung ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit!

 

Brot mit Lachs und Ei - Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker

 

Die wichtigsten Zusatzstoffe im Überblick

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1. Cyclamat

Man kann davon ausgehen, dass durch diesen Süßstoff eine zu große Menge an Insulin ausgeschüttet wird. Insulin ist das Hormon, das für eine Senkung des Blutzuckers sorgt – aber auch den Hunger ankurbelt. Außerdem hat es Auswirkungen auf den Fetthaushalt, mit der Folge, dass die Kalorien als Fettdepots angelegt werden. Dazu gewöhnt man sich sehr rasch an die Süße, sodass bald nichts, was weniger süß ist, mehr schmeckt.

2. Glutamat

Dies ist der populärste unter den Geschmacksverstärkern. Er steckt in mannigfaltigen Produkten, oft auch als Hefeextrakt oder Würze getarnt. Durch Glutamat werden die Sättigungshormone verringert, die Folge ist eine Heißhungerattacke.

 

3. Fruktose

Dies ist Fruchtzucker, der aber nicht nur in Obst, sondern auch in Diätlebensmitteln vorkommt. Im Stoffwechsel wird er zu Fett gewandelt und vermehrt zudem die Harnsäurekonzentration. Der Insulinhaushalt kommt aus dem Gleichgewicht und der Zucker kann nicht optimal verwertet werden –der Körper gibt das Signal: Mehr davon.

4. Aspartam

Dieser Süßstoff ist 200-mal süßer als Zucker, sodass zum Süßen bloß eine winzige und so gut wie kalorienfreie Dosis nötig ist. Da der Körper aber dabei nichts bekommt, kommt schon bald nach dem Verzehr ein neues Hungergefühl.

 

Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker vermeiden

Wer selber mit frischen und naturbelassenen Zutaten kocht kann Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker am besten vermeiden

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5. Tributylzinn

Hier handelt es sich um ein Desinfektionsmittel für Lebensmittelflaschen aus Glas bzw. um ein Konservierungsmittel. Es kurbelt die Bildung von Fettzellen an, die wiederum dafür verantwortlich sind, dass im Gehirn ständig ein Hungergefühl entsteht.

6. Phtalate

In Plastikflaschen, Deckeln, Tüten, Folien etc. ist dieser Weichmacher verarbeitet. Er ist dem körpereigenen Hungerhormon recht ähnlich und bringt das gleiche Ergebnis: ein Hungergefühl.

7. Guanylsäure

10- bis sogar 20-fach stärker als Glutamat ist dieser Geschmacksverstärker. Er steckt vor allem in Fertiggerichten und Konservendosen. Es löst eine Belohnungsfunktion im Gehirn aus und führt leicht für eine Abhängigkeit.